Diese Website wird nicht mehr aktualisiert. Ich bin auf https://akaislaberecke.wordpress.com umgezogen, da mir das Instagram Plugin gefehlt hat und die alternativen Codes im Internetz Schrott waren ;)

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Lieben Gruß und bis bald,
Akai


Samstag, Juni 16, 2012


Der Mainstream (englisch für wörtlich ‚Hauptstrom‘) bzw. Massengeschmack spiegelt den kulturellen Geschmack einer großen Mehrheit wider, im Gegensatz zu Subkulturen oder dem ästhetischen Underground. Der Mainstream ist eine Folge einer Kulturdominanz. - wiki

Habt ihr je den Drang gehabt ein Ding, eine Musikrichtung, eine Bücherreihe oder auch nur einen Kleidungsstil abzulegen, nur weil dieser Mainstream geworden ist? Ja? Also, dann habt ihr die perfekte Vorraussetzung zum Hipster. Ich war recht erstaunt, als ich meiner Schwester letztens erklären musste was ein Hipster ist und noch erstaunter als es bei vielen meiner Freunde genau gleich war o__Ô


Ich behaupte mal, dass sich Hipster dadurch auszeichnen, dass sie den Mainstream verabscheuen und etwas Gemochtes im Stich lassen, sobald es Mainstream ist... die Ironie ist, dass genau dieses Kulturphänomen in den letzten Jahren Mainstream wurde. Yay!
Nya, bevor ich das alles erkläre seht euch besser ein paar nette Parodien an.


Also, das wäre einmal der "offizielle" Hipsterkleidungsstil xD Schon gerade der Fakt, dass sich sowas gebildet hat ist, widerspricht der Grundidee. Ich find das immer total lustig. Wie mit all diesen Gruppenerscheinungen, mögen es nun Hippies, Grufties, Yuppies, Punker oder eben Hipster sein, jede dieser  Gruppen entwickelt ihre eigene Uniform, so wie auch ihre eigene Attitude, die sich aber auch im Laufe der Zeit ändern kann.



Und...hier stocke ich... irgendwie entspricht das den typischen Klischee des Kunststudenten. Moleskin-Notizbücher xD ach, ich lache immer wieder darüber. Ich habe so viele Mitstudenten, die geradezu verrückt nach Moleskin sind. Ist es kein Moleskin ist es ein Nichts, dabei ist die Marke von Notizbüchern total egal... sage ich und besitze selbst ein paar xD Hey, die waren billig im Angebot... und ganz viele berühmte Künstler benutzen die, da müssen die doch großartig sein, oder? Wenn die Firma eines richtig gemacht hat, dann war es die CI.

Eines haben auch viele Parodien gemeinsam, sie machen es zum Fakt, dass Hipster leugnen, dass sie Hipster sind. Uiuiui, also wenn einige Punkte der Parodien auf euch zutreffen und ihr dann meint, dass ihr kein Hipster seid, dann macht euch das automatisch zum Hipster? Wie verdreht... also wenn ich nun behaupte keiner zu sein, bin ich einer und wenn ich wiederum behaupte einer zu sein, macht das meine Aussage unglaubwürdig und ich bin keiner? Ja, ich glaube, dass trifft es in etwa ganz gut, auch wenn es furchtbar unlogisch erscheint, aber die breiten Massen lieben eben erfassbare Gruppierungen.

Zu Schulezeiten gab es bei uns auch verschiedene Gruppen, ich und mein engerer Freundeskreis waren in keiner. Mir ist sogar einmal gesagt worden, dass alle an unserer Schule entweder Tussis, Punks oder Grufties sind, aber wir einfach nicht zuordnungsbar sind. Hätte es damals die obskuren Regeln des Hipstertums gegeben, wäre das nie aufgekommen xD auch wenn unser Kleidungsstil ein anderer war.
Aber ja, die Zeiten ändern sich.

Sagt mal, habe ich euch jetzt etwas komplett neues erzählt oder wusstet ihr schon Bescheid? :D
Was haltet ihr von diesen Kulturphänomen oder Gruppenbildungen im Allgemeinen?

EDIT: Herzlichen Dank an Yoijo für das tausendste Kommentar und auch danke allen anderen Kommischreibern :) ihr seid großartig, ich hoffe ihr wisst das!

14 Kommentare

Wenn man ein paar Bekannte von mir fragt ob ich ein Hipster bin würden sie ja sagen. Als Antwort warum bekomm ich immer: "Ja sie studiert was mit Kunst, kennt unbekannte Filme und zieht sich manchmal schon komisch an"

Geht man allerdings zu anderen bekannten von mir dann "... ist ihr Kleidungsstil einfach zu angepasst, ihr Filmgeschmack zu kommerziell und ihre Einstellung zu wenig dagegen"

Im Endeffekt argumentier ich schon lange nicht mehr dafür oder dagegen irgendwas zu sein- ich bin gerne gar nichts, und wenn mich wer zu was macht soll er aber warum muss man eigentlich immer krampfhaft zu irgendeiner Subkultur gehören.

Hipster oder nicht- aufs Klo gehen wir alle, soviel dazu...^^

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Ich habe auch erst gestern diese Hipster Videos auf Youtube angesehen und habe endlich geschnallt, was an meiner Uni los ist. *lach*
Naja, war klar das Hipster irgendwann wieder in Mode kommen muss. Es würde mich höchstens dann erschüttern, wenn meine Subkulturen plötzlich Mainstream werden würden. o___o"

Ansonsten sehe ich das so wie Wortlos. Ich bin auch gerne nichts, ziehe an, was ich will, lese, sehe, höre, was mir gefällt und was andere meinen ist mir da vollkommen egal. Außerdem wäre mir das viel zu langweilig immer irgendwas zu sein, da geht doch die persönliche Freiheit vollkommen flöten. Mich kann eine bestimmte Szene nie lange befriedigen, weil es immer wieder Grenzen gibt, die ich überschreite und dann sowieso nicht mehr in die Gruppe passe. Ich entfalte mich, egal ob Hipster, Goth, Punk oder Otaku. :)

Und noch einmal zurück zu den weiblichen Figuren:
Es ist zum Glück nicht bei allen so, aber man merkt schon schnell, was für den männlichen Markt produzuiert wurde. Wie diese ganzen Anime/Manga, wo es nur einen Typen gibt (meistens eine Memme) und lauter starke Weiber, die den Typen beschützen, etc. Auch wenn ich nicht weiß, was ich von "Pretty Cure" Figuren halten soll, denen man wirklich einwandfrei unter das Kostüm gucken kann. Da weiß ich dann nicht mehr, ob "Pretty Cure" tatsächlich nicht mehr für Mädchen, sondern für ältere Männer produziert wird... Oder es schreckt mich ab, weil das Magical Genre mal wieder so missbraucht wird.
Klar, in Maßen habe ich da auch nichts gegen, aber wenn ich dann sehe, wie wenige männliche Figuren so ausgearbeitet werden, ist das schon deprimierend. Da gibt es auch nur wirklich bekannte Serien (vor allem Shonen), alles andere wird nicht mal mit der Kneifzange angefasst. Weibliche Sammler sind da doch schon benachteiligt. Ist einfach so.

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@Wortlos - Genau dieses Verwirrspiel macht das Hipstertum besonders aus oô ich glaube, jeder der in diese Gruppe einteilt, hat auch irgendwie eine leicht andere Deffinition und doch hat es gerade so eine Erscheinung geschafft. Total verwirrend...

Wenn sagst du das xD die Welt ist einfach zu Gruppenbesessen, dabei kann nichts oder vieles sein viel eher zu ner geistigen Erfüllung verhelfen. Die allgemeine Masse teilt einfach zu gerne in Stereotypen ein, macht aus wenigen Eigenschaften eine ganze andere Masse. Sowas hat auch irgendwie einen bitteren Beigeschmack o_ô als würde das Mehrsein verloren gehen.

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In der Tat sehr verwirrend. Der Hipster Begriff war mir schon bekannt, aber ich hab mich bislang nicht näher damit beschäftigt. Für mich klingt hipster aber auch irgendwie eher nach dem Gegenteil. Also so, dass dies Leute sind, die jedem neuen Trend nachrennen, eben allem, was gerade "hip" ist.

Theoretisch könnte man mich dann wohl auch ein Stück weit hipster nennen, weil ich prinzipiell gegenüber allem was sehr erfolgreich (bzw. Mainstream) ist zunächst eher skeptisch bin. Ich neige auch dazu Musik weniger zu mögen, sobald sie populär wird. Klingt total doof, aber oft ist es einfach auch so, dass der steigende Bekanntheitsgrad damit einhergeht, dass der/die Künstler den eigenen Stil ein stück weit verraten und sich der Masse mit erprobten Stilen/Mitteln anbiedern. Aktuelles Beispiel: 30 Seconds to Mars' letztes Album.

Eigentlich bin ich kein Freund von Subkulturen, weil deren "anders sein" im Endeffekt ja auch wieder in einer Gleichmachung resultiert, aber mich hat man auch schon zu den Emos, den Metallern und den Gothics gezählt obwohl ich mich nie selbst zu diesen Gruppierungen zählen würde. Allerdings ist es mir vermutlich auch lieber, zu einer Subkultur zu gehören als "normal" zu sein ;)

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Haha, ich gebe zu, dass ich mit 12-13 Harry Potter nicht lesen wollte, weil es mir zu mainstreamig war. Meine Mutter musste mich erst in den ersten Film schleppen, damit ich mich schlussendlich auch mit dem Potter-Virus infizierte. Da beschloss ich, nie wieder auf etwas verzichten zu wollen, bloß weil es "mainstreamig" war und so halte ich es seit dem. Ich sehe es deshalb ähnlich wie meine Vorredner. Sich selbst so zu limitieren, passt einfach nicht zu mir.

Hach, die Moleskines... Das ist übrigens nicht nur bei Kunststudenten so. Ich glaube, Parallelen zu anderen Klischees/Subkulturen lassen sich kaum vermeiden, gerade weil man sich ja so abgrenzen will vom Mainstream.

Auf unserer alten Schule galten wir auch als "Normalos", weil wir eben nicht so starke Tendenzen in eine Richtung hatten (zumindest optisch).

Ich muss sagen, dass ich zwar nicht grundsätzlich etwas gegen Gruppenbildung habe, mir persönlich das aber viel zu anstrengend und zu einseitig ist. Aus dem Alter, sich darüber groß Gedanken zu machen, bin ich einfach raus, obwohl ich es bei meinen jüngeren Mitstudenten oft noch sehe. Für mich gilt einfach nach wie vor: jeder so, wie er mag. ^^

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Jetzt hatte ich den Kommentar so lange nicht abgeschickt, dass schon wieder neue Beiträge dazwischen waren. ^^"

@Polygonien: Kommerzialisierung von Bands kann man, denke ich, auch unabhängig vom Hipstertum blöd finden.
Aber ich muss mich anschließen, was den Begriff angeht, denn da habe ich früher auch oft gedacht, dass es genau das Gegenteil wäre.

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@Polygonien: Da, du Franzi letztens geschrieben hast, dass du Antworten auf Kommis lieber auf den eigentlich Blog haben möchtest, werd ich auch mal versuchen das so zu handhaben :)

Bei Musik verändert sich der Stil meist dann ein wenig, aber bei manchen Band sind es anfangs nur wenige Songs, die sich verändern und dann verändert sich die ganze Szene. Treue Fans springen ab, viele neue kommen, die eigentlich nur diese wenigen Songs mögen und die Band reagiert zu gewissen Teilen gerade darauf mit nen Album in den komplett neuen Stil. Solche Entwicklungen finde ich immer total schade, aber auch verständlich ._. die Kerngruppe zerbricht meist nur an einem Mainstream-Song.

Normal sein ist doch auch zu fade xD keine Aktion. Dieses Gleichmachen begleitet alle Gruppen, ist auch wichtig für das interne Gruppengefüge. Damit Gruppenbildung funktioniert müssen zuerst Anhänger gefunden werden, dann Gemeinsamkeiten, damit man sich von allen anderen unterscheidet und dann Feindbilder in sowie außerhalb der Gruppe. Es ist nur logisch, dass sich das Ganze so entwickelt, jedoch ist die Ironie dabei auch wieder interessant. Wollen anders sein und sind doch alle gleich oô

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In einer Generation, in der theoretisch alles möglich und akzeptiert ist, wird es halt auch immer schwerer tatsächlich anders und einzigartig zu sein. Von daher ist es natürlich nicht so ganz fair den Subkulturen vorzuwerfen, dass sie ja auch angepasst sind. Bis zu einem gewissen Grad funktioniert ja ein Leben innerhalb unserer Gesellschaft ohne Anpassung auch gar nicht. Die wirklich wichtigen Fragen bei dem Thema sind, denke ich, was ist die richtige Balance (das muss natürlich jeder selbst entscheiden) zwischen Anpassung und Individualität und geht es (mir) wirklich um alternative Denkweisen/Lebensstile oder doch nur um (im Grunde nebensächliche) Oberflächlichkeiten.

PS:
vielen Dank für die Rücksichtnahme ^^

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hihi, na ja, ich kann zwar irgendwie verstehen, dass es einem manchmal etwas nervt zugeben zu müssen, dass man wie alle anderen eben auch harry potter und twilight etc. mag, aber letztlich störe ich mich nicht sonderlich daran. ich ticke bei vielen dingen ziemlich anders als die meisten und daher... so ein bisschen mainstream steckt doch in jedem von uns.
und manche dinge sind eben nun genau deswegen so beliebt und bekannt, weil sie eben gut sind. ;)

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Uhh jetzt weiß ich mehr - ne das ganze einkategorieiseren an Menschen finde ich furchtbar. Jeder soll so sein wie er ist - aus ende basta xD

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Oh diese Hipster sind mir auch schon untergekommen, aber ich hab mich nicht wirklich mit ihnen beschäftigt.. bekomme eher so zu hören das dieses oder jenes hipster wäre, aber wirklich erkennen tu ich dir auf der Straße oder so immer noch nicht.. Dazu muss ich aber auch sagen das ich die meisten Grupierungen nicht erkenne xD Für mich überschneidet sich manches ziemlich stark und dann steh ich immer da und frag mich.. könnte man den mehr in schwarz gekleideten jetzt in Grufti oder Emo einordnen ^.^"
Ich finde auch solche Grupierungen irgendwie.. ja.. echt interessant.. so von außen betrachtet, denn selber könnte ich nie bei sowas mit machen. Ich mag es nicht mich irgendwo einzuordnen und zu sagen ich bin ein Grufti, da ich vielleicht auch mal Tage habe wo ich sachen anziehe die nicht zum Grufti passen, aber vielleicht zum Punk (nur so als Beispiel xD)
Ich finde die Vorstellung mich so anzuziehen wie es sich für eine/meine Grupierung gehört irgendwie bekloppt. Ich zieh das an woarauf ich gerade Lust hab und das ändert sich auch ziemlich oft ^.^

Um zu den Hipster zurück zu kommen.. ich hab schon festgestellt das vieles was als Hipster bezeichnet wird von dem Klmotten Style .. das ich den verdammt cool finde *___* Aus irgendeinem Grund hab ich mich noch nie (glaube ich) so gekleidet, aber ich find den Style toll xD

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Solche Menschen tun mir ja leid. Klar nerven mich bestimmte Hypes so, dass ich mit denen nichts zu tun haben will... aber wenn es etwas wäre, das ich mag? Niemals würde ich das deswegen aufgeben, warum sollte ich mich derart verbiegen wollen? =/

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Ich gratuliere nachträglich zum 1k Kommentar und fühle mich gleich noch mit geehrt. ;P

Hey, ich bin auch ein Pony Hipster. *lach*
Ich habe zwar hier und da etwas im Internet aufgeschnappt, das aber nicht wirklich ernst genommen. Ich surfe auch so gesehen nicht mehr so viel wie früher, wie mir gerade auffällt. o___o"

Ja, eben. Warum sich nur in eine Gruppe mischen? Und selbst wenn man einen bestimmten Stil heute trägt, kann es doch morgen ein anderer sein. Vielleicht bin ich damit alleine und vielleicht ist es auch nicht richtig, aber für mich sind Aussehen und Einstellung zwei verschiedene Dinge. Deswegen habe ich wohl auch so ein Gruppenproblem. o___O Nur, weil mein Gedankengut zB mit Gothic übereinstimmt, ziehe ich mich nicht jeden Tag so an... Und ich finde man sollte auch niemanden verurteilen, der Popmusik hört und nur schwarz trägt, weil ihm/ihr der Kleidungsstil gefällt. Das ist in meinen Augen nämlich auch ein Unterschied zum "Poser".
Da ich öffentlich ein Einzelgänger bin und noch dazu sehr sehr scheu, werde ich immer als arrogant gesehen. Das ist auch nicht so toll. Wer mich dann näher kennt, erschreckt sich meist, weil ich unter Menschen, denen ich traue, ganz anders sein kann. ;)

Mich wundert bei Figuren auf eine Art auch wirklich nichts mehr. Das ist schon traurig, wenn man eine Figur sieht und sich denkt: "War klar, dass das irgendwann kommen musste". Aber auf der anderen ist es wie bei dir, die Frage nach dem "Warum".
Oh, ich denke der Trend ist schon im Kommen, was Frauen und Figurensammeln angeht. Es gibt gerade bei männlichen Figuren immer extrem viele Kommentare und Wünsche nach mehr. Im Vergleich zu den Männern sind es natürlich immer noch deutlich weniger, aber wir erobern uns diese Institution Stück für Stück! ;P

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