Diese Website wird nicht mehr aktualisiert. Ich bin auf https://akaislaberecke.wordpress.com umgezogen, da mir das Instagram Plugin gefehlt hat und die alternativen Codes im Internetz Schrott waren ;)

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Lieben Gruß und bis bald,
Akai


Samstag, August 18, 2012



Welcome to the Accelerated World!

Story
Haruyuki kommt mit seinen realen Leben nicht zurecht. Sein kleiner, stämmiger Körperbau verhilft ihm nicht gerade zu großen Ansehen. Er wird von seinen Mitschülern schikaniert, aber er verhält sich seinen eigenen Freunden gegenüber auch nicht gerade nett, stattdessen flüchtet er in die virtuelle Welt.

Dort frönt er seiner Leidenschaft dem Squash, versucht die Realität zu vergessen, knackt einen Highscore nach den anderen, bis ihm das hübscheste und beliebteste Mädchen der Schule, Kuroyukihime, darin schlägt. Sie macht ihm ein verlockendes Angebot. Mit den Programm Brain Burst verlangsamt sich die Zeit in der Realität, sodass sie praktisch stehen bleibt. Dafür muss er nur regelmäßig gegen andere Benutzer antreten und gewinnen sonst ist das Programm für immer verloren.



Eigene Meinung
Anfangs fand ich es ja noch interessant. Die Realität, die zum Schauplatz von virtuellen Kämpfen wird. Da lässt sich viel damit machen. Das einzige, dass mich schon in der ersten Folge gestört hat, war der Minderwertigkeitskomplex des Hauptcharakters. Klar ich kann verstehen wie es zu dem gekommen ist. Er ist klein, übergewichtig und wird zusätzlich noch gemobbt. Jeder, der das einfach so wegsteckt, muss ja vor Selbstvertrauen nur so strotzen und sich einen Dreck um die Meinung der anderen scheren. Es ist nachvollziehbar, aber diese Hoffnungsreden gemischt mit den Minderwertigkeitskomplex, ich bitte euch, gibt es nicht auch andere Wege "falsche" Dankbarkeit auszudrücken? Aber was reg ich mich noch über sowas auf, leider ists Grundausstattung von vielen Animes.

 
Seine Mitschülerin Kuroyukihime ist ihm angeblich so wichtig, aber anfangs himmelt er sie auch von Nahen nur an. Was ist mit ihr? Mir kommt vor als würde Haruyuki sie vor lauter Idealisierung nicht mehr sehen. *hüstel* Klar, ich hab nur die ersten Episoden angeguckt, aber ich weiß leider auch von anderen Serien, dass diese Mischung aus Hoffnungsgeschwaffel und Komplexen nicht so schnell verschwindet, sowas wird immer breitgetreten. Leute loben die Serie auch noch, dass diese Entwicklung so langsam vorangeht. Klar kann man ihr das zugute halten, aber ich persönlich habe keine Lust mir wieder einen Anime anzusehen in dem der Hauptcharakter von Komplexen zerfressen wird, wenn das nicht wirklich top umgesetzt wurde. Irgendwie kommt mir dabei Shinji aus Neon Genesis Evangelion in den Sinn. Er war so ein schönes Nervenbündel :D ihm habe ich irgendwie richtig gerne zugesehen. Hingegen wirkt Haruyuki aufgesetzt, manipulativ, um große Teile der betaggteren Animefanszene anzusprechen, die sich mit ihm identifizieren könnten. Das wird ja auch der Sinn hinter der ganzen Sache sein, viele Leute ansprechen, viel Zeug verkaufen. Aus der Unsicherheit von Menschen Profit zu schlagen. Sowas kennt man doch zur Genüge *seufz* der Anime entwickelt sich auch sehr in Richtung Harem-Genre.


Etwas aus den Konzept haben mich seine ganzen Avatare gebracht ö_ö Er ist klein und pummelig, sein erstes Avatar ein kleines süßes Schwein und sein Kampfavatar ein Ritter in silberner Rüstung. Nicht zu vergessen die Magical Girl Verwandlung, ich konnte mir beim ersten Mal ansehen, das Lachen nicht verkneifen xD Ich kann nur sehr schwer eine Verbindung zwischen ihnen allen herstellen. Das Kampfavatar ist eine Verbildlichung seiner Komplexe? Warum sieht es dann so cool aus? Ist der tiefere Sinn der Serie den Fans vorzugaukeln, dass viele Komplexe gut sind? Wohl eher nicht... aber mich hat einfach diese Diskrepanz gestört. Honestly ~ mal klein, dann kleiner, dann groß. Da wird doch im gleichen Zuge vermittelt, dass man in so nen Fall am besten gleich mit der Realität abschließt.


Sein menschliches Design hab ich eigentlich ganz niedlich gefunden, nur seine Gedanken und erst sein Gerede seiner großen Göttin Kuroyukihime gegenüber. Er ist nicht gut genug für sie blablabla und sie ist so nett ihm gegenüber, wie kann er das nur je wieder gut machen. Ich hab die erste Episode noch in Ordnung gefunden, nur diese Mischung aus Monolog und Dialog ihr gegenüber, dieses schöne Hoffnungsgeschwaffel, mit Komplexen gewürzt, in der zweiten. Hilfe! Als wären die anderen Klischees, die der Anime aufgreift, nicht genug. Ich weiß, dass die Komplexe vorbei gehen, aber das Hoffnungsgeschwaffel bleibt unvermeidlich  x__X und so ganz ist das nicht meines.

Trotzdem nervt es, dass sie sich scheinbar wirklich Mühe geben jedes Klischee zu erfüllen… schlechte Dreiecksbeziehungen, Nerds retten die Welt, Kindheitsfreundinnen, Kindheitsrivalen, Sieg durch Überreden und Nerd mit versteckten Mega-Giga-Ultrakräften… so was stresst enorm. - No Anime Nerd

Hört sich alles nicht so prickelnd an, oder? Für Leute die auf Klischees stehen ist der Anime wahrscheinlich sehenswerter als für mich. Davon gibts genug zu sehen ;) guckt doch einfach einmal selbst rein und erzählt mir von euren Eindrücken. Vielleicht kann mich auch ein Fan der Serie beruhigen und mir erzählen, dass das Hoffnungsgeschwaffel doch verschwindet ^^" 

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