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Akai


Freitag, Juni 06, 2014



Ich lästere über Disneyfilme, ich analysiere sie zu Tode und ich bin ihren Wahn verfallen wie so viele andere, auch wenn ich sie genauso kritisch sehe. Am Ende des Tages ist es jedoch wichtig, dass egal was alles schief geht, dass es auch Geschichten gibt, die uns zeigen, dass auch alles gut ausgehen kann.

Ich habe heute eigentlich aus einen anderen Grund angefangen mal wieder angefangen eines meiner Lieblingsdisneylieder anzuhören, wahrscheinlich auch weil ich mich wegen meiner überaus fantastischen Männerwahl schon immer ein bisschen mit dieser Person identifiziert habe. Ich rede von Meg aus Hercules, die gegen Ende trotz all ihrer ehemaligen schlechten Erfahrungen ein Happy End bekommt, genauso wie unser Held Hercules. Es ist die klassische Reise eines Heldens, die uns alle seit unserer Kindheit nicht nur im Sagenbereich begleitet. Ein Außenseiter, der durch schwere Prüfungen es am Ende schafft dort hinzugelagen wo er wirklich hingehört. Es gibt zahlreiche Varianten, in denen der Held am Ende seiner Reise auch einfach wieder in die Einsamkeit verschwindet. An sich gibt es tausende Möglichkeiten und Interpretationen, die nicht immer den selben Schema folgen, aber das Schema an sich hat auch etwas unglaublich beruhigendes an sich, so wie das von allen erwartete Disney Happy End.


Ich finde solche Geschichten unglaublich wichtig, auch wenn sie auf Dauer auch etwas langweilig werden, weil es doch so viele verschiedene spannende Möglichkeiten gibt eine Geschichte umzusetzen, die einfach verschwinden. Im Film Anastastia (1997), nicht von Disney, zum Beispiel endet es mit der Frage ob es statt eines guten Endes nicht erst der Anfang ist? Dieser Satz ist viel tiefer in mir sitzen geblieben als jedes Disney Happy End, weil er im Grunde süß verheißt, dass es weiter geht, auch wenn vielleicht noch zahlreiche Probleme vor ihnen liegen, so ist es doch ein fantastischer Anfang und dieser ist genauso viel wert, wenn nicht mehr als jedes glückliche Ende.

Sophie: It's a perfect ending.
Empress Marie: No. It's a perfect beginning.

Wie steht ihr zum obligatorischen Disney Happy End? Ich red hier mal nicht von ihren Realfilmen, obwohl ich glaub, dass die auch immer ziemlich gut ausgehen, aber wer weiß :)

6 Kommentare

Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

Es gibt ein relativ unbekannter Disney-Kurzfilm, der traurig endet:
The Little Match Girl
http://www.youtube.com/watch?v=uTE7CVCuMz0
Klar, das Märchen vom Mädchen mit den Schwefelhölzern endet so, aber dass Disney das auch so deutlich dargestellt hat... aber es gefällt mir. T_T

Ich find Happy Ends bei Disney schön - gehören ja irgendwie dazu - nach dem Action in der Handlung, die durchaus düster ausfallen kann wie bei Hercules. Und man weiß auch ja sowieso nicht, ob das "Und sie lebten glücklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Tage" auch wirklich zutrifft, also lässt das genug Raum für alle möglichen Fantasien. :)

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Ich kenn den Film :) aber was Kurzfilme angeht war Disney ja immer schon etwas experimentierfreudiger... wenn das meiner Meinung nach zu Kriegszeiten aufgrund des Geldes auch in falsche Richtungen gegangen ist x__X

Ich find sie auch schön :) immer so ein Funken von Hoffnung, dennoch kommt mir vor, dass bei gewissen Geschichten sehr wichtige Dinge verloren gehen, weil das Ende eben noch idealisierter als nur ein Happy End ist. Der erste Film, der mir hier einfällt ist Küss den Frosch in dem ich Tianas Wandlug zur Prinzessin im Grunde absolut nicht gutgeheißen habe, weil es alles wofür der Film vorher gestanden hat irgendwie zerstörrt hat. Ich glaube es kommt bei den Happy End auch wirklich auf den Film an, wie du schon sagst bei Hercules war die ganze Geschichte wirklich tragisch und am Ende hatte ich wirklich ein Gefühl im Sinne von, sie verdienen das Happy End, selbst Phil den endlich ein Herzenswunsch erfühlt wurde.

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Meh, Disney Happy Endings... Also so gesehen habe ich ja nichts gegen sie, aber ich finde Disney hat es immer übertrieben. Viele ihrer Filme basieren ja auf Märchen und Geschichten, wo es gar nicht glücklich endet. Nur Disney muss ihre Finger überall reinstecken, und dann wird trotzdem alles happy und super, obwohl das im Original gar nicht der Fall war. Disney traut sich einfach nicht an einen Blockbuster, der animiert und traurig ist, das ist ein zu grosses Risiko...
Nun gut, dann gibt es jetzt die ganzen Frozen Fanatiker, die endlos darüber plaudern wie grausam Elsas Schicksal doch war, und wie düster ihre Geschichte ist, und endlich mal eine ernste Prinzessin, und yadda poo... Frozen war kein guter Film, und er handelte auch nicht von Elsa, sondern von Anna, und die findet gleich 2 Mal innerhalb wenige Tage ihre grosse Liebe, wo sie sich doch um ihre Schwester kümmern sollte. Bläh, Frozen war nicht direkt Scheisse, aber es war ein Scheisse Versuch von Disney mal was ernsteres zu machen. Olaf hat auch 90% des Filmes ruiniert *rant* Und ein Happy Ending gab es trotzdem... für Anna <_<'

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Ja, was Frozen angeht war das was über den Film erzählt wurde. "Disney hat es endlich gewagt seine Formel zu adaptieren, der Film ist einmal was anderes, es geht um eine starke Frau, eine Königin, die am Ende auch ohne Prinz glücklich wird." Da ist das meiste einfach billiger Vermarktungswahnsinn. Ja, es war nicht der Kuss der wahren Liebe eines Mannes, der alles gelöst hat, sondern Schwesternliebe... applaus... der erste Film, der genau das als Plotpoint benutzt... von wegen... für Disney mag es zwar schon revolutionär gewesen sein, aber es ändert nichts daran, dass egal wie viel Wahn um Frozen herrscht der ganze Film von der Story her nur ein Flopp war. Selbst alle meine Bekannten, die absolut keine Ahnung von Animationsfilmen haben, haben zumindest erkannt, dass Disney das Timing, das Pacing der Story gegen Ende komplett verhaut hat, so wie auch die große Überraschung mit den Bösewicht, die nur unbedacht und übereilt wirkt. Vielleicht wird es von vielen aufgrund der Pseudoemotionalität übersehen, aber Frozen ist kein guter Film... sondern leider nur ein wirklich geschickt vermarkteter... Mehr als Olaf, haben mich ja die Trollszenen gestört... ja, lieb... jetzt singen die auch... verdammt nochmal was haben die überhaupt mit der Story zu tun... die sind sowas von sinnlos. Kurze Szene am Anfang, kurze Szene in der Mitte oder wars nicht schon gegen Ende, jedenfalls ne lahmere Weise um zu verkünden, dass sich Anna in Lebensgefahr befindet gibts ja wohl nicht. Da kommt einfach jemand her und sagt es ihr, anstatt es nur zu zeigen und sich darauf zu verlassen, dass das reicht.

Dennoch denke ich, dass Disney Happy Ends nicht das Problem sind bei Frozen, sondern einfach das Skript an sich, das schon gar nichts mehr mit den Ende zu tun hat, sondern wie es zum Ende kommt. Was die Märchen angeht... tja.... auch wenn die originale grausamst enden... darfst du dir nicht meine Kindermärchenbücher angucken, weil dort tun sie es nicht. Ich hatte auch noch ein älteres mit Originalversionen und hab mich zu Schulzeiten stundenlang rumgestritten, dass den Prinz aus Rapunzel die Augen ausgestochen werden und das er erst geheilt wird als er Rapunzel in der Wüste wieder trifft. Nicht alle grausamen Märchen enden wirklich grausam im kollektiven Bewusstsein unserer Zeit, meist werden selbst Märchen, die nur auf den Weg zum Happy End grausam sind, verharmlost.... Das was Disney mit Märchen aufführt hat leider schon eine lange Tradition :/ und Disney reitet eben einfach mit. Ich persönlich erwarte mir von Disney nicht, dass es diesen Punkt an sich ändern wird... so hat Disney doch auch meinen Animationsfilm, der zuvor für alle Alterklassen gedacht war in die Kinderschiene gedrängt, in der er weitgehend in der Bevölkerung immer noch feststeckt.

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hm.. das ist eine ziemlich gute Frage, die du da zum Schluß stellst o.O So genau kann ich das gar nicht beantworten. Wenn ich an Disney denke, fällt mir aber spontan die ganze Dinger um Arielle und co ein, was ich eigentlich mit Ausnahme von Mulan und Herkules eigentlich nicht soo mag.. na gut vielleicht noch 101 Dalmatiner (war das von disney? o.O), aber auf jeden Fall gehört Happy End zu Disney und auch wenn es mich irgendwo langweilt, dass man von Anfang an schon weiß, dass alles gut ausgehen wird und es am Ende mind. ein Paar gibt, muss man auch gestehen, dass man doch glatt geschockt und enttäuscht ist wenn es mal nicht so kommt. Ich ertappe mich mittlerweile bei allen Filmen dabei im ersten Moment zu denken "moment das war aber kein Happy End. Wo ist das Happy End?" wobei das vielleicht bei diesem Film tatsächlich gut ist, dass es kein Happy End in dem Sinne gibt, aber ja.. zurück zu Disney xD
Ich glaube es würde mir ziemlich schwer fallen um Disney und Happy Ends zu trennen ^.^"

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