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Akai


Donnerstag, April 28, 2016

 

Jeder stirbt irgendwann mal, Tiere sehr oft früher als ihre Besitzer und oft spielt das Schicksal einem auch nur einen bösen Streich und mehrere unglückliche Zufälle führen zu einem vorzeitigen Abschiednehmens.


Ich habe letztes Jahr 4 Comicstrips über Amy gepostet. Sie war ein Beagle-Mischling. Sehr verspielt und ultrafrech. Ich und mein Vater haben das ganze nicht besser gemacht, sondern eher verschlimmert. Spaziert die Kleine mit einen Blumentopf im Maul herum... was machen wir... holen die Handys raus und fotografieren. Es bleibt zu erwähnen die Sonnenblumen waren schon davor ziemlich vertrocknet, also kein allzu großer Verlust. Der Verlust von Amy hingegen ist nicht mit Worten aufzuwiegen.

Ich habe schon oft Abschied nehmen müssen, denn ich bin mit Haustieren aufgewachsen, doch ein jeder von ihnen ist mir noch im Gedächtnis eingebrannt. Sie waren Begleiter, Tröster, Gefährten und sind unvergessen. Der Tod ist etwas ganz natürliches, aber wenn ein Unfall nur aufgrund mehrerer verdammt mies getimter Zufälle passiert, dann schmerzt es umso mehr. Inzwischen haben meine Eltern einen neuen Hund, sie haben die Stille nicht ausgehalten, aber sie ist anders, ein eigenes Wesen mit eigenen Charakter, etwas das mich irgendwie tröstet. Sie ist kein Ersatz, sondern ein weiterer Freund auf den ich mich freue, auch wenn ich Amy nicht vergessen werde!

Niemand ist schuld an dem was passiert ist. Es ist einfach so. Schuldfragen bringen auch weder einen selbst oder andere weiter, auch wenn sie in einem drin lauern. Es tut weh, aber es wird auch nicht weniger wehtun, nur weil man selbst oder jemand anderes schuld daran trägt. Meine erste Reaktion auf die Nachricht war mehr Schock als irgendetwas anderes. Schock, Unglauben und dann Trauer.

Ich denke es ist wichtig über den Verlust von Tieren zu trauern, auch wenn dies bei manchen Menschen auf Unverständnis stoßen wird. War ja nur eine Katze, ein Hund, ein Meerschweinchen, was auch immer - NEIN, eben nicht. Es kann unangenehmn werden, wenn man Tiere zu sehr vermenschlicht. Klar! Aber diese Tiere waren Teil des eigenen Lebens. Sie hatten Namen, sie haben Zeit mit einem verbracht, sie waren da! Egal was andere sagen, sie sind einem ans Herz gewachsen, ganz egal wie lange man sie gekannt hat. Sie sind es wert, dass um sie getrauert wird und das entscheiden auf jeden Fall nicht andere, sondern nur man selbst!


Neben den 4 Comicstrips habe ich noch ein andere Projekt zu Amy verwirklichen. Ein weiteres Fanzine mit den Titel "Nichts", ausgehend von der Exkursion auf der ich war, als ich von Amys Tod erfuhr. Ein Erfahrungsbericht, der immer noch an den Wänden meiner Uni hängt. Meine Art der Aufarbeitung im ewigen Gedanken an die kleine Amy!

5 Kommentare

Oh ich kann dich gut verstehen. Ich bin selbst mit Tieren groß geworden und könnte auch nicht ohne Tier leben. Es ist erstaunlich wie schnell man sich an so ein Tier gewöhnen kann, wie wichtig es für einen wird es um einen zu haben. Um so mehr tut es weh wenn das liebe Wesen wirklich weg ist. Doch nach einer gewissen Zeit vermisst man nicht nur das Tier, man vermisst es auch etwas zu streicheln, sich um etwas zu kümmern usw. Man möchte natürlich nicht das Loch im Herzen ersetzen, aber es neu füllen. Man braucht ablengung und dennoch das gewohnte, weshalb man nach einer gewissen Zeit sich entscheidet ein neues Wesen aufzunehmen. So sind wir Menschen und es ist okay.

Lg Nicky

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Ich kann dir da nur zustimmen und möchte dir noch einmal sagen wie leid es mir tut. Es ist nicht besonders nachvollziehbar für mich wenn jemand anderer eine Meinung darüber hat wie Menschen mit Trauer umgehen. Darüber kann einfach niemand urteilen.

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Es ist immer traurig, wenn ein toller Begleiter dann sterben muss... meine Großeltern hatten lange wirklich den perfekten Familienhund. Total niedlich, immer brav und verspielt... Der wuchs quasi sowohl mit meiner Schwester als auch mit mir und meinen Cousinen auf. Leider ist er dann vor drei Jahren gestorben und war im Vorfeld auch schon länger krank. Das war wirklich traurig mitansehen. Da er aber Demenz hatte, ließ man ihn natürlich auch nicht einschläfern so lange es im gut ging. Nur hat er halt nach und nach alle Familienmitglieder nicht mehr erkannt usw... war schon eine traurige Zeit.

Haha, na ja. Das würde ich nicht behaupten. Gut, ich kann sicherlich besser flechten etc. als der durchschnitt, aber meine Schwester hat ganz andere Haare als ich. Das wäre also wirklich ein Experiment! Aber eigentlich kommt sie nun aus der Nummer echt nicht mehr raus.

Das ist einfach ein Thema, über das man sehr viel diskutieren kann! Ich selbst freue mich auch, wenn wir am Ende von viel Planung, einem anstrengenden Shooting und dann noch Bearbeitung alle ein wirklich tolles Ergebnis in den Händen halten, auf das wir stolz sein können. Aber es geht mir gegen den Strich, wenn manche die Gesichtszüge schon so sehr verfremden, dass man den Menschen dahinter nicht mehr erkennt. Da frag ich mich schon was das soll und warum man sich überhaupt für dieses Model entschieden hat. Neulich habe ich mal das Originalfoto zu einem Fine Art Foto gesehen, dass ich sehr mochte. Das Mädel darauf hatte null Ähnlichkeit mit dem, was ich beim fertigen Ergebnis zu Gesicht bekommen habe. Das ging mir dann schon so zu weit, dass ich das Foto anschießend nicht mehr so gerne mochte... ^^
Ich denke es ist einfach wichtig, dass einem wirklich bewusst ist, wie viel getrickst wird. Und ich denke, dass man auch ein bisschen aufpassen muss. Optimieren und total Verfremden sind halt zwei Sachen.

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Kann niemand und doch wird es immer wieder getan :/ nicht nur bei Tieren, sondern bei so vielen. Ich wundere mich oft was mit diesen ganzen Verurteilen zu erreichen versucht wird.

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Ich denke auch, dass es okay ist, aber natürlich muss man sich auch bewusst werden, dass nicht alle Tiere gleich sind. Unterschiedliche Charaktere wie bei uns Menschen und in gewisser Weise ist das toll :) ein neuer Freund, den man von vorne kennen lernen darf.

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