Diese Website wird nicht mehr aktualisiert. Ich bin auf https://akaislaberecke.wordpress.com umgezogen, da mir das Instagram Plugin gefehlt hat und die alternativen Codes im Internetz Schrott waren ;)

Hier wird in Zukunft nichts mehr aktualisiert.
Lieben Gruß und bis bald,
Akai


Sonntag, Juni 05, 2016


Letztes Wochenende habe ich einen Monsterzeichenworkshop gegeben, am Samstag und Sonntag auf der Nyancon. Es war eine tolle neue Erfahrung und ich möchte hier auf dem Blog nochmal allen Teilnehmern und den restlichen Team der Nyancon danken.

Ich habe bisher schon einige kleine Inputs gehalten und auch wegen meinen Job bin ich es gewöhnt vor Leuten zu stehen und ihnen Sachen zu erklären, doch auf der Nyancon gab es meinen ersten Workshop im Convention Setting. Beim Vorbereiten war ich schon etwas verunsichert, zum einen wie ich den Workshop gestalte und zum anderen ob ich eine Bildschirmpräsentation anfertige oder nicht. Zum Glück gab es vor Ort eine Tafel und ich habe folgende drei Bücher als Inspiration für meine Workshopteilnehmer mitgenommen - Monster AG Artbook, World of Warcraft Artbook, ein Tierzeichenbuch, einfach nur damit sie zwischendurch sehen wie es die Profis machen. Der Workshop war für eine kleine Gruppe gedacht und dauerte ca. eine Stunde.


Eine Gruppe war aufgeweckt, richtig extrovertiert und die andere das genaue Gegenteil. Ich hätte nie gedacht, dass sich an nur zwei Tagen die Gruppen so unterscheiden. Zwei so unterschiedliche Erfahrungen im selben Setting. Zum Glück ist die zweite Gruppe gegen Schluss auch ein bisschen aufgetaut, aber es war auch schön zu sehen wie sehr sie in ihre Zeichnungen vertieft waren. Ich persönlich gehöre bei Workshops wohl auch eher zur letzteren Gruppe, aber dafür saug ich Wissen auf wie ein Schwamm. In meinen Job hab ich meine Gruppen meist länger und selbst beim ersten Mal um die 4h am Stück, auf jeden Fall mehr Zeit sich zu öffnen. Es war eine gute Erfahrung einmal in den kurzen Zeitfenster von einer Stunde zu agieren. Ungewohnt und neu, ich muss glaub ich erst lernen mit so unterschiedlichen Erfahrungen umzugehen. Das Schwierigste für mich war die richtige Balance zwischen Zeichnen und Inputs zu finden. In der ersten Gruppe musste ich nach einem kurzen Anfangsinput nur auf Fragen eingehen und die Leute haben sofort zum Zeichnen angefangen und waren selbst währenddessen noch gesprächig voller Fragen. In der anderen ist viel mehr von mir ausgegangen und ich hatte jedes Mal ein wenig ein schlechtes Gewissen, wenn ich sie vom Zeichnen abgehalten habe. Ich habe dabei immer an mich selbst in Workshopsituationen denken müssen, den Kopf gefüllt mit nur einem Gedanken "ZEICHNEN!" und nicht etwa Schlafen oder Essen ;P


Ich hoffe dennoch beide Gruppen hatten ihren Spaß und ich spiele ein bisschen mit den Gedanken einen Katzenworkshop nächstes Jahr zu geben, wenn ich darf xD mal sehen~ zumindest Spoiler alert  gibts schon, dies war nicht der letzte Monsterworkshop in der heurigen Conseason ;)

2 Kommentare

Das klingt nach einem sehr schönen Conerlebnis. :) Ich finde es sehr spannend wie unterschiedlich Gruppen sein können und manchmal kommt es nur auf ein oder zwei extrovertierte Menschen an damit sich ruhigere anstecken lassen. Es ist spannend wie sich die Dynamik dadurch verändert.
Ich selbst bin auch eher ruhig und versuche Wissen aufzusaugen, am besten alles und für immer! :D

Reply

Ich konnte schon immer recht gut vor Leuten stehen und reden (auch wenn ich immer mega-nervös bin!), aber bei der Vorbereitung zu so einem Workshop wäre ich echt überfordert... ;) Da die richtige Mischung zu finden scheint wirklich nicht leicht zu sein.

Reply

UMZUG

Aktuelle Artikel nur mehr unter folgender Adresse: https://akaislaberecke.wordpress.com